26.01.2012 – Autosachen

(toby) heute, nach der krankengymnastik, sollte es endlich losgehen: das handbediengeræt im auto sollte eingetragen und danach die dafuer ausgelegte kohle beim ørtlichen autodealer unseres vertrauens vw-autohaus abgegriffen abgeholt werden.

so war es vorab besprochen worden: da die fzg-papiere bei umruestung in hannover schon in meinem besitz waren, konnte das o.g. geræt nicht eingetragen werden. bezahlt war es und so sagte ich eben, dass ich das selber mache. gegen kostenerstattung.

tuev gabs schon zwischen weihnachten und silvester und so fuhren wir heute erstmal zur zulassungsstelle in altenholz, kamen sofort dran und hatten nach 15 minuten den neuen fzg-schein in der tasche. jetzt ging’s zum vw-hændler, bei dem wir den caddy bestellt hatten und dort gabs aus der kasse die erstatteten gebuehren zurueck. mit dem nun verfuegbaren obolus beschloss ich kurzfristig eine fzg-wæsche; er glænzt wieder wie ne bordelltuer. abfahn!

axo, ein neues navi gabs dieser tage auch noch. mit karten der tuerkei und von russland, fuer einen schmalen taler. das geræt von pearl wurde heute der ersten fahrt unterzogen. funktioniert. die sprachausgabe ist etwas umfangreicher (heisst: sabbelt mehr :) ), insgesamt ist es in der bedienung nur geringfuegig anders, bietet mehr extras und ist mit unter 100€ billiger als ein vergleichbares navi von den ueblichen ‘premiumherstellern’, deren verarbeitungsqualitæt sicher ein wenig besser ist, von der funktion her aber auch nix anderes machen.

26.01.2012 – Bewiesen: Schlechte Gene sind ein Grund für MS

(toby) so.

Bewiesen: Schlechte Gene sind ein Grund für MS

Dass Multiple Sklerose zum Teil genetisch bedingt ist, wurde schon lange vermutet. Jetzt ist Forschern der  Beweis geglückt: Sie spürten ein Gen auf, das das MS-Risiko gleich um den Faktor 13 erhöht – und offenbar die Progression beschleunigt.

Weshalb das Immunsystem bei MS-Patienten auf die Idee kommt, die Myelinschicht um die Nervenfasern abzuknabbern, gibt Forschern noch immer Rätsel auf.

Man weiß zumindest, dass sich etwa 80 Prozent des MS-Risikos auf Umweltfaktoren zurückführen lässt. Im Gespräch sind virale Infektionen, aber auch ein Vitamin-D-Mangel, wie er im Winter in den gemäßigten Breiten auftritt, wo MS hauptsächlich vorkommt.

Bisher kaum Gene gefunden, die das MS-Risiko erhöhen

Doch auch der genetische Einfluss ist nicht zu unterschätzen: Verwandte ersten Grades von Erkrankten haben ein etwa 15-fach erhöhtes Risiko, selbst eine MS zu bekommen.

Das Erstaunliche bei MS: Anders als bei vielen neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Alzheimer oder Parkinson sind hier keine rein genetisch bedingten Krankheitsverläufe bekannt. Auch hat man bisher kaum Gene gefunden, die das Risiko für MS nennenswert erhöhen.

Die bisher stärkste Assoziation bestand bei einer Veränderung in einem der Gene für den Haupthistokompatibilitäts-Komplex II (MHC II). Personen mit einer bestimmten Variante des Gens HLA-DRB1 haben ein dreifach erhöhtes MS-Risiko. Allerdings trägt etwa ein Viertel der Bevölkerung diese Genvariante, sie ist also nicht sehr spezifisch für MS. Weiterlesen

25.01.2012 – Zulassung für REBIF erweitert

(toby) kaum zu glauben, es gibt sowas wie anfænger bei der MS. :-| fuer eben die gibt es ein schon lange ein medikament, jetzt auch fuer bei den ersten anzeichen der krankheit:

http://www.aerztezeitung.de/news/article/802588/zulassung-ms-arznei-erweitert.html

Zulassung für MS-Arznei erweitert

DARMSTADT (dpa). Für das Medikament Rebif® (Interferon beta-1a) zur Behandlung von Multipler Sklerose hat das Darmstädter Unternehmen Merck KGaA für Europa eine erweiterte Zulassung erhalten.

Das Medikament kann jetzt auch schon eingesetzt werden, wenn es erste Anzeichen für die Erkrankung des zentralen Nervensystems gibt, teilte Merck am Mittwoch mit. Die neue Zulassung gelte in allen 27 EU-Staaten.

Das MS-Präparat ist das umsatzstärkste Medikament von Merck und gehört zur größten Sparte Serono. Bei schon ausgebrochener Krankheit ist das Präparat in mehr als 90 Ländern weltweit zugelassen.

24.01.2012 – Ungeklärte Todesfälle: Einnahme von Fingolimod verstärkt überwachen

(toby) auch das hochgelobte ausweichmedikament hat eine schattenseite, die es nun zu erforschen gilt:

http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2012/01/24/einnahme-von-fingolimod-verstaerkt-ueberwachen/6319.html

Die European Medicines Agency (EMA) überprüft das Nutzen-Risiko-Verhältnis des Anti-Multiple-Sklerose Arzneimittels Gilenya® (Fingolimod) der Firma Novartis. Nach mehreren ungeklärten Todesfällen und vermehrten Meldungen von kardio-vaskulären Ereignissen fordert die EMA Ärzte zu verstärkter Überwachung der Patienten bei Ersteinnahme von Fingolimod auf. Die Überprüfung soll bis Mitte März 2012 abgeschlossen sein.

Am 12.Dezember 2012 meldete die Firma Novartis, Patenthalter von Gilenya®, der europäischen Zulassungsbehörde einen plötzlichen ungeklärten Weiterlesen

24.01.2012 – Tysabri: Weltweit mehr als 200 PML-Erkrankungen

(toby) joah, wir risikogruppe:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48861

Anlässlich der Markteinführung eines Antikörpertests zum Nachweis von Infektionen mit dem JC-Virus teilt die US-Arzneibehörde FDA neue Erkrankungszahlen zur progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) mit. Bis 4. Januar 2012 sind weltweit 201 PML-Erkrankungen aufgetreten – bei 96.582 mit Natalizumab behandelten Patienten. Weiterlesen

19.01.2012 – Baofeng BF-U3

(toby) post. eine baofeng bf-u3 flattert herein. bereit, mit ihren 16 kanælen im 70cm-band,  die gatewayfunktion zu uebernehmen. das schlug mit dem bestehenden zubehør leider fehl, ich werde aber mit einem profi kontakt aufnehmen, um eine sichere løsung herbeizufuehren.

die angekuendigte scramblerfunktion hat diese handpuste leider nicht. somit ist sie mit ihren 26€ (inkl. versand) zwar guenstig, aber eben doch kein schnapper. es bleibt fuer mich dabei: lieber fuer nen zehner mehr die baofeng uv-3r ziehen und eben auch viiiel mehr spass haben, denn dieses teil hier taugt mangels externer bedienungsmøglichkeiten maximal als notfallfunke (oder eben als gateway). und ja, das bewegte bild ist unscharf :-( :

18.01.2011: Erhöhte MS-Erkrankungen unter Menschen, die früh Nachtschichten leisten

(toby) Nachtschicht als Gesundheitsrisiko / Erhöhte MS-Erkrankungen unter Menschen, die früh Nachtschichten leisten | Wort und Bild – Apotheken Umschau | Presseportal.de.

Nachtschicht als Gesundheitsrisiko
Erhöhte MS-Erkrankungen unter Menschen, die früh Nachtschichten leisten


Baierbrunn (ots) – Einen Zusammenhang zwischen Schichtarbeit und Multipler Sklerose (MS) haben Forscher des schwedischen Karolinska-Instituts erkannt. Wie die „Apotheken Umschau“ berichtet, waren Menschen, die vor dem 20. Lebensjahr drei Jahre lang nachts arbeiteten, doppelt so häufig betroffen wie Normal-Arbeiter. In Deutschland erkranken jährlich rund 2500 Menschen neu an MS. ..

06.01.2012 – tysabri (52.) \ MS: Epstein-Barr-Viren triggert Entzündungsreaktion

(toby) die heutige, 52. tysabri-infusion verlief prima; knappe stunde warten und dann eine halbe mit pieksen und relativ langsamer aufnahme der løsung. eine kurze venensuche in meinem arm lies mich fast ins ‘dreamland’ abtauchen. aber nur fast. ;-)
ein kurzes vorab-gespræch mit einer jungen ærztin: das letzte MRT war unauffællig und die blutentnahme zur infu ergab keine ausserordentlichen werte.

eben was zur møglichen entstehung der MS auf den schirm bekommen:  Weiterlesen

05.01.2012 – mikrofonumbau leicht gemacht (?)


(toby)
ab zum zoll, die beiden dort aufgelaufenen mikrofone ausløsen und heimwærts zum umbau. so die planung. zuerst ging’s in die klinik, zur vorabblutabnahme fuer die morgige infusion, dann zum zoll und weiter zum dænischen bettenlager zwecks matratzenkaufs, da meine bisherige nach nur ca 4 jahren die grætsche machte.

klinik fertig, ab zum zoll und beim aussteigen feststellen, die papiere zuhause vergessen zu haben. also wieder heim, diese abholen und wieder runter zum hauptzollamt am ZOB.  dort musste nix bezahlt werden, da preislich unter der erhebungsgrenze.anschliessend gab’s im o.g. geschæft noch ne neue matratze. jau.  nich zu teuer, aber auch kein ‘schnapper’. nun aber nach hause und auspacken.

morgens brachte die post noch zwei antennen mit BNC-anschluss; die funktionieren prima. eine mit starrem teleskopstrahler und eine recht flexible, beide je etwa 40cm lang:

weiter geht’s mit den mics. schøn vorichtig auspacken, damit die bunten briefmaken nicht kaputt gehen:

mega409shop hat scheinbar jeder sendung einen zweifarbkugelschreiber beigelegt – ich hab nun mittlerweile vier stueck.  ;-)

nu aber los:  mein schwarzes baofeng-mikrofon soll ein gelbes gehaeuse erhalten. eigentlich bieten die funkfreunde in china ja alles, aber das nun eben  nicht. da muss ein offensichtlich baugleiches modell herhalten. ganz praktisch ist die møgliche weiternutzung des dann umgebauten, schwarzen mics, da ich das dazu passende funkgeræt ja auch in meinem besitz habe.

erstes, schwarzes mic aufgeschraubt und – oh – viel elektronik drin! jetzt das gelbe øffnen und – huch – wenig bis keine elektronik drin. dafuer heissverklebte mikrofonkapsel und viele abstandhalter und etwas anders angesteuerter mikrofonschalter (PTT).

machbar sicher, doch nicht fuer mich mit meiner eingeschrænkten motorik in den hænden. also alles wieder zu, das schwarze weiterhin an der baofeng nutzen und dafuer die quansheng mit einem farbtupfer versehen. das rote bleibt als reservemikrofon.  finanziell nun kein untergang, aber dennoch irgendwie schade. allen bastlern sei hiermit nochmal gesagt: nicht alles ist so einfach und simpel gebaut, in china! :)

04.01.2012 – Neue Regulatoren der Immunantwort entdeckt

(toby) guten morgen. und schon die næchste meldung auf dem tisch:

http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/spektrum/news/2012/01/05/neue-regulatoren-der-immunantwort-entdeckt/6127.html

Neue Regulatoren der Immunantwort entdeckt

Freiburg – Eine Gruppe von Forschern aus Freiburg, Mainz, München, Hannover und Bonn konnte im Tiermodell erstmalig nachweisen, dass spezielle Rezeptoren des angeborenen Immunsystems den Verlauf einer Multiplen Sklerose (MS) hemmen können.

Die Forscher beobachteten, dass spezifische Rezeptoren (RLH adaptor IPS-1; RLH: cytosolic RIG-I–like helicases), die eigentlich für die Erkennung von bestimmten Viren, wie das Grippe-, Polio- und anderen Viren notwenig sind, auch den Verlauf der Entzündungsreaktion während der MS im Gehirn entscheidend modulieren. Die Ergebnisse waren sowohl eindeutig als auch überraschend: Das Fehlen der Erkennungsstrukturen verschlimmerte die Erkrankung. Werden hingegen diese Rezeptoren spezifisch aktiviert, wurden Interferone in großen Mengen im Körper gebildet, und die Krankheit verbesserte sich im Tiermodell.

Interferone wirken insbesondere über dendritische Zellen auf die T-Lymphozyten, welche Botenstoffe wie das Interleukin 17 produzieren und somit bei der MS zur Schädigung der Oligodendrozyten, der myelinbildenden Zellen, führen. Inwieweit diese im Tiermodell beobachteten, vielversprechenden Ergebnisse auch zu neuen Behandlungsoptionen beim MS-Erkrankten führen können, sollen zukünftige Studien zeigen…