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MS: Fortschritt für translationale Medizin: Personalisierte Stammzelltherapien bei Erkrankung der Nerven

https://www.pressebox.de/inaktiv/provendis-gmbh/Fortschritt-fuer-translationale-Medizin-Personalisierte-Stammzelltherapien-bei-Erkrankung-der-Nerven/boxid/838987

… Bei komplexen Nervenerkrankungen wie Multiple Sklerose, Schlaganfällen oder Rückenmarkverletzungen kann eine Behandlung mit Stammzellen die letzte Hoffnung auf Heilung sein: Stammzellen sind in der Lage, beschädigte Zellen zu ersetzen oder die Immunantworten des Wirtes deutlich abzuschwächen – auch im zentralen Nervensystem. Erfolgreiche klinische Studien gibt es hierzu bisher nicht, denn die Stammzelltherapie stellt Forscher vor einige Hindernisse: Der Einsatz embryonaler Stammzellen ist ethisch problematisch; adulte Stammzellen lassen sich nur mühsam in einer für die Therapie ausreichenden Menge gewinnen. Einen Lichtblick gab die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Erfindung der Reprogrammierung gewöhnlicher Körperzellen zu Stammzellen – dieser Ansatz war bisher allerdings mit einem hohen Krebsrisiko verbunden. Wissenschaftler der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn haben diesen Ansatz nun modifiziert und sicherer gemacht. Im Januar 2017 hat PROvendis einen Vertrag für eine nicht-exklusive Lizenz zwischen der Hochschule und CITC vermittelt: Das Unternehmen will das verbesserte Verfahren zur Gewinnung neuraler Stammzellen für die klinische Erforschung und Anwendung nutzen. …

o8.o1.2o15 – 2x Stammzelle

stop_MS Her damit!

 

Stammzellentransplantation bei schubförmiger MS – ermutigende Ergebnisse einer Phase Ib/IIa Studie

 

Immuntherapie plus Stammzell-Transplantation? Studie prüft neuen Behandlungsansatz bei MS

 

12.07.2014 – Neuer Ansatz zur Therapie bei MS

http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?w3pid=news&kategorie=forschung&anr=5076

Regeneration nach Transplantation von Stammzellen: Wissenschaftler der Universität Buffalo haben mittels Arbeiten an menschlichen Gehirnzellen einen möglichen Hauptauslöser der Myelinisierung bei Multipler Sklerose identifiziert: das Protein SOX10.

stop_MSDie Idee ist, dass geschädigte Nervenfasern durch eine stammzellvermittelte Anregung der Myelin-Neubildung repariert, und somit die Funktion der geschädigten Bereiche (teilweise) wiederhergestellt werden kann. Ein großes Problem bei diesem Ansatz ist, dass Vorläuferzellen der Myelin-bildenden Oligodendrozyten oft während ihrer Entwicklung in einer Vorstufe stecken bleiben, folglich nicht in ausreichender Zahl für die Regeneration vorhanden sind. Für eine zukünftige regenerative Therapie wäre es von Vorteil, wenn die Entwicklung von Vorläuferzellen zu Oligodendrozyten in Zellkultur oder auch direkt im Patienten angeregt werden könnte.

Hauptregulator der Myelinisierung entdeckt

Die Wissenschaftler suchten nach Proteinen, die in Myelin-bildenden Zellen, aber nicht in dessen Vorläuferzellen vorkommen und somit potentiell am Prozess der Myelinisierung beteiligt sind. Sie fanden ein Protein, das als SOX10 bezeichnet wird.

SOX10 war das einzige von 10 identifizierten Proteinen, das in weiteren Versuchen die Entwicklung neuronaler Vorläuferzellen in Richtung Oligodendrozyten positiv anregte.

Weiterer Baustein für die Behandlung der MS

„Jetzt, wo wir SOX10 als einen Auslöser der Myelinisierung identifiziert haben, können wir an der Entwicklung eines therapeutischen Ansatzes arbeiten“ sagt Fraser Sim, Autor des wissenschaftlichen Artikels und Juniorprofessor am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Buffalo.

„Wenn wir es schaffen, ein Arzneimittel zu entwickeln, dass SOX10 in Vorläuferzellen anschaltet, wäre das von wichtiger therapeutischer Bedeutung“ so Sim weiter. Hier ist allerdings noch ein weiter Weg zu gehen. Beim Ansatz einer Stammzelltherapie erklärt Sim, kann es mit den momentan zur Verfügung stehenden Methoden länger als ein Jahr dauern, eine für die Therapie eines Patienten ausreichende Anzahl an Oligodendrozyten in Zellkultur zu erzeugen. Bisher werden aus Zellen (Haut- oder Blutzellen) des Patienten in Zellkultur, also im Labor, Stammzellen erzeugt, die dann wiederum zu neuronalen Vorläuferzellen und weiter zu Oligodendrozyten entwickelt werden müssen. Bei all diesen Schritten können die Zellen entweder in ihrer Entwicklung stecken bleiben oder sich in eine nicht gewünschte andere Zellart entwickeln.

Die neuen Ergebnisse um SOX10 könnten die gezielte Entwicklung von Myelin-bildenden Oligodendrozyten weiter voranbringen. „Wenn wir die Regeneration durch die Bildung von Oligodendrozyten fördern könnten, hätten wir die Möglichkeit, Patienten mit einer schubförmigen MS vor dem Wechsel in die progrediente Form zu bewahren“ erklärt Sim.

16.05.2014 – Forscher heilen Mäuse mit schwerer MS

DA: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17563-2014-05-16.html

Stammzell-Behandlung weckt Hoffnung auf Heilmittel gegen Multiple Sklerose

ausrufezeichenDurchbruch im Kampf gegen Multiple Sklerose: Erstmals haben Forscher Mäuse mit MS-typischen Lähmungen komplett geheilt. Gut eine Woche nach der Behandlung mit menschlichen Stammzellen liefen die Tiere wieder umher. Besonders vielversprechend: Nicht die Stammzellen selbst sind das Heilmittel, sondern bestimmte Proteine, die sie im Mäuserückenmark freisetzen. Gelingt es, sie zu bestimmen, dann könnte daraus ein Heilmittel für MS entwickelt werden, so die Forscher im Fachmagazin „Stem Cell Reports“.

Weltweit leiden mehr als zwei Millionen Menschen an der Autoimmun-Erkrankung Multiple Sklerose (MS), allein in Europa und Nordamerika sind es eine halbe Million. Bei den Betroffenen greifen fehlgesteuerte Abwehrzellen die Myelin-Hülle der Nervenbahnen an und lösen Entzündungen und Schäden in Gehirn und Rückenmark aus. Als Folge werden Nervensignale nicht mehr effektiv übertragen und Muskelschwäche, Lähmungen und Empfindungsstörungen sind die Folge.

Heilbar ist MS nicht. Bisherige Therapien, beispielsweise mit Interferon-Beta, konzentrieren sich meist darauf, den Immunangriff auf die Myelinscheiden zu unterdrücken. Sie sind aber nur bedingt wirksam und haben teilweise erhebliche Nebenwirkungen. Zudem können sie das Fortschreiten der Erkrankung nur verlangsamen, nicht aber stoppen oder umkehren. Forscher um Jeanne Loring vom Scripps Research Institute in La Jolla und Thomas Lane von der University of Utah in Salt Lake City haben nun mit einem neuen Ansatz nach einem Heilmittel gesucht.

Neurale Stammzellen als Heilungshelfer

Die Idee der Forscher: noch wandelbare neurale Vorläuferzellen in das Rückenmark einzuschleusen, damit sie dort die MS-bedingten Schäden reparieren können. Um den Effekt dieser Stammzell-Therapie zu testen, infizierten sie Mäuse mit einem Virus, das MS-ähnliche Schäden verursacht. Typischerweise leiden die Tiere dadurch an fortschreitender Schwäche und Lähmungen und können nach kurzer Zeit nicht mehr laufen.

In ihrem aktuellen Versuch verabreichten die Wissenschaftler den erkrankten Mäusen in Kultur gezüchtete menschliche neurale Stammzellen – eigentlich ein Routineversuch, von dem sie sich nur wenig erhofften. Denn normalerweise werden diese fremden Stammzellen vom Körper der Mäuse schnell wieder abgestoßen.

Überraschende Heilung

Doch es geschah Überraschendes: „Als wir diese Zellen in die gelähmten Mäuse transplantierten, standen sie wenige Wochen später auf und begannen umherzulaufen“, berichtet Loring. „Ich konnte erst nicht glauben, dass es sich um die gleichen Tiere handelte.“ Schon 10 bis 14 Tage nach der Stammzell-Behandlung erlangten die kranken Mäuse die Kontrolle über ihre Muskeln wieder, nach wenigen Monaten schienen sie komplett geheilt und zeigten auch keine Anzeichen für ein neuerliches Ausbrechen der Symptome, wie die Forscher beobachteten.

Das Erstaunliche daran: Zum Zeitpunkt der Besserung hatte der Körper der Mäuse die fremden Stammzellen längst abgestoßen. Trotzdem hielt der heilende Effekt an. Nach Ansicht der Forscher deutet dies darauf hin, dass nicht die Stammzellen selbst die Besserung herbeiführen, sondern bestimmte Substanzen, die sie abgeben. „Nachdem die menschlichen Stammzellen den ersten Dominostein umgeworfen haben, können sie entfernt werden und der Prozess geht weiter, weil sie eine ganze Kaskade von Ereignissen angestoßen haben“, erklärt Ron Coleman von der University of California in Irvine, einer der beiden Erstautoren der Studie.

Proteine als künftiges Heilmittel

Bei den von den Stammzellen abgegebenen Substanzen handelt es sich wahrscheinlich um Proteine, die die angegriffenen Nervenzellen dazu bringen, ihre Myelinhüllen wieder zu regenerieren. Die Forscher sind noch dabei diese Proteine zu identifizieren. Als ein Kandidat gilt bereits der sogenannte transformierende Wachstumsfaktor Beta (TGF-B), andere Mitspieler schließen die Forscher aber nicht aus.

Für Patienten mit Multipler Sklerose könnte sich diese Entdeckung als großer Schritt hin zu einem Heilmittel erweisen, sagen die Wissenschaftler. Denn da offenbar nicht die Stammzellen selbst, sondern die von ihnen abgegebenen Substanzen die Symptome der Mäuse wieder rückgängig machten, vereinfacht dies die Entwicklung einer Therapie erheblich. „Wenn wir die Faktoren identifizieren, die für diese Heilung verantwortlich sind, dann können wir daraus ein Medikament machen“, sagt Lane.

Statt einer aufwändigen Stammzell-Therapie könnte es dann reichen, eine Pille zu schlucken. Bis es aber so weit ist, müssen die Forscher nun erst einmal die entsprechenden Proteine identifizieren und diese dann ihrerseits in Tierversuchen und klinischen Tests prüfen. Dennoch, ein Anfang ist gemacht. ..

20.12.2013 – Stammzellforschung: Gelingt 2014 der große Coup?

Einen Satz fand ich besonders interessant:

http://www.aerztezeitung.de/news/article/852497/stammzellforschung-gelingt-2014-grosse-coup.html

… „Wenn man ein Auto am Fließband produzieren kann, warum nicht auch eine Nervenzelle?“ …

Und sonst? Nicht viel. Ein Hexenschuss in der linken Schulter ist wieder ok, das Aufstehen geht wieder einfacher\schneller. Kørperlich weiterarbeiten, Wohni muss auf die Strasse! Ein neuer, lautloser PC (rects im Bild) ist in da house. Supi! Der gebrauchte THin Client links braucht noch Arbeit:

hat jemand plan, wie ich linux auf dem mit XPe-vorkonfigurierten WYSE S90 zum laufen bekomme ohne beim neustart des thin clients alle daten zu verlieren? einfach linux (wine) vom usb-stick starten, oder wie jetzt?

does someone knows how to run linux (wine) on this XPe-pre-configuered WYSE S90, without loosing my data when restarting the thin client? simply start linus from a usb-stick?

131220

Schøne Feiertage!

xmas

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