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07.07.2013 – Moorbahn Bad Bramstedt

130707moorbahnEigentlich sollte ja zu diesem Kleinod der Feldbahngeschichte Schleswig-Holsteins ein eigenständiger Bildbericht auf hansti.de entstehen. 😦 Da mir aber, während der Aufnahmen dazu, die Speicherkarte abschmierte, greife ich auf eine handvoll Handyknipsereien von Rita zurück.

Zur Moorbahn an sich: http://www.kurbahn-bad-bramstedt.de:

Nachdem 1931 die Rheumaheilstätte (heute Rheumaklinik) mit dem Baderring in der Oskar-Alexander-Straße erbaut war, wurden auch Feldbahngeleise mit Spurweite 600 mm von dem Naturmoorgebiet zur Klinik verlegt. Wichtig war Herrn Oskar Alexander die Nähe zum Naturmoor für die neu entdeckte Rheumabehandlung. Das Moor wurde zunächst mit Spaten und Schaufel auf Loren geladen. Die Loren wurden dann im Moorgebiet von Pferden gezogen und in dem alten Moorschuppen gelagert und mit den großen Loren dann von einem Schienenkuli gezogen auf Feldbahngleisen in die Rheumaklinik zur Moorküche transportiert. Dort wurde dann das Moor verflüssigt und in Holzwannen mit Dampflanzen für die Patienten erwärmt. Diese Moorwannen blieben die Zeit der Kur für den einzelnen Patienten reserviert in der Moorküche stehen. Danach wurde das Moor auf dem gleichen Wege mit den Loren in die ausgegrabenen Becken zurückgebracht zur Regenerierung (ca. 10 Jahre).

Im Jahre 1939 wurde die Kurbahn rationeller es wurden die erste Diesellok eingesetzt für den Moortransport von den Naturmoorflächen zur Klinik. Im Laufe der Jahre wurden insgesamt 8 Loks eingesetzt, es wurden zuletzt neue Loks angeschafft im Jahre 1950 und 1963. Diese 2 Loks sind noch vorhanden und fahrbereit. Es war sehr Zeitaufwendig da ständig Gleise erneuert werden mussten, da sie im Moor versanken. ..

Hier nun die paar Bilder und zwei Clips, die gestern enstanden. Bei einem erneuten Besuch werde ich wieder grosse Bilder liefern.

130707_7 130707_6 130707_5 130707_4 130707_3 130707_2 130707_1Und hier noch zwei Videos. Das Erste entstand auf dem Weg von der Ausweiche im Moor zurück zum Bahnhof\Betriebsgelænde:
Das Zweite zeigt die hændische Schubfahrt ins Stumpfgleis am Betriebswerk und die anschliessende Einfahrt in den Bahnhof mit Lokomotivkraft:

29.06.2013 – Rokuhan

Heut kam die Post und brachte ein Gleisoval der Nenngrösse Z des Herstellers Rokuhan.  Dies hat ein Plastikschottergleisbett, sieht ganz gut aus und lässt sich auch einfach zusammenfügen. Letzteres ist der Kompromiss, den ich meiner MS zugestehen muß. Mit ein wenig farblicher Nachbehandlung kann und wird das ein hoffentlich ansprechender Ersatz zum (wie früher) händisch eingeschotterten Modellgleis. Die lieferbaren Radien sind genial klein; Der hier sichtbare mit 70mm (In nur 14cm ist der Zug einmal rum!) ist der zweitkleinste und kommt der Feldbahnsache sehr entgegen:

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Es gibt noch einen mit 45mm (!), da humpelts aber doch schon etwas und ich denke, Loks und Wagen hebeln sich aus.

Die Fahrzeuge der Firma Busch haben an der Unterseite einen kräftigen Magneten, der sie auf den Gleisen hält und die wiederum brauchen als Gegenpol eine Eiseneinlage. Ich werde mit Stahlseil (Bowdenzug?), Blechstreifen und Kleingeld experimentieren. Die bekommt man wohl unsichtbar im Gleisbett unter.

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Es gibt zwar ob der Modellgröße keine Möglichkeit Digitaldekoder in die Loks zu implantieren, aber es gibt sowas für jeweils fünf einzelne Gleisabschnitte. Dazu kann ich die vorhandenen Selectrix-Fahrpulte nutzen, die mit dem DCC-Format harmonisieren. Das spart Geld und sieht auch gut aus. 🙂 Schaun mer mal, welche Lokomotive uns der Postmann nächstens so ins Haus bringt..

26.06.2013 – Ohne Eisenbahn gehts nicht..

..und darum gibts was Neues.

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Die Firma BUSCH hat seit nicht allzulanger Zeit eine Feld- sowie Grubenbahn in der Spurweite H0f (beim Vorbild 600mm) im Massstab 1:87 im Programm. Erschwinglich. Ein paar Modelle zum Grössenvergleich gekauft und, oh Freude: Die sehen toll aus! Nun kann der Winter kommen; Eine 4er-Reihe in Ikea’s Expedit-Schrank steht bereits zum Anlagenbau im heimischen Wohnzimmer zur Verfügung. 🙂

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Und so sieht sowas im Original aus:

Abfahn! 😛

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