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18.09.2014 – Erhöht Salz das MS-Risiko?

Wie vor kurzem schonmal thematisiert (Eigenerkenntnis und so):

Multiple Sklerose: Erhöht Salz das MS-Risiko?.

29.08.2014 – MS: viel Salz – schlimmere Symptome

140701b Im Selbstversuch bereits bekannt:

http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20140829-multiple-sklerose-viel-salz-schlimmere-symptome.html

02.07.2014 – Gilenya und Fatigue

ausrufezeichenSo. Nun hab ichs auch bemerkt: Diese Fatigue (extreme Muedigkeit und verstærktes Schlafbeduerfnis) ist weg. Trotz næchtlichen Fussballkukns bin ich morgens um 08ooh wach und nicht wesentlich muede uebern Tach. Da haben sich meine Bedenken der Anfangszeit diesbezgl zerstreut.

Zum Abend bin ich in der muendlichen Sprachausgabe etwas eingeschrænkt, bzw ich spreche etwas langsamer und muss mich etwas mehr darauf konzentrieren, was ich wie von mir gebe, aber das war ja schon vor Gilenya so.

Salzarme Nahrung erhælt meine Bewegungsfæhigkeit. Zuckerfreie ebenso. Kann ich unmittelbar nach der Aufnahme von Speis und Trank merken.

Der Transfer vom Rolli zum Bett klappt morgens um 01ooh besser, als um 23ooh. Ich bin und bleibe eingefahren in diesem Trott (Im wahrsten Sinne des Wortes).

Was mich noch (schon seit Jahren) pestet, ist meine Blasenschwæche (wenn ich muss, dann sofort!) und die Verstopfung (Frequenz: Alle 6-10 Tage mal). Ist doch voll fuer’n Allerwertesten.. 😐

08.01.2014 – Salz bei MS

Im Selbstversuch stellte sich in den letzten Monaten die reduzierte Aufnahmemenge von (Speise-)Salz als durchaus positiv dar. Ich kann mich nach dem Essen einfach besser bewegen. Und nun das:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/multiple_sklerose/article/852804/ms-kranke-finger-weg-fertigpizza-chips.html

Finger weg von Fertigpizza und Chips?

Patienten mit Multipler Sklerose sollten tendenziell auf salzhaltige Nahrungsmittel verzichten. Eine Studie zeigt: Zu viel Salz verschlimmert die Krankheit.

140108pizzi

Fertig-Pizza im Backofen: Davon sollten MS-Patienten wohl besser die Finger lassen.

KOPENHAGEN. Einem hohen Salzkonsum werden bekanntlich viele ungünstige Auswirkungen nachgesagt. Seit einiger Zeit besteht der Verdacht, dass ein Übermaß an Kochsalz auch Autoimmunerkrankungen begünstigt.

Ein Team um Mauricio Farez von der Universität in Buenos Aires hat nun geschaut, ob sich bei MS-Kranken tatsächlich ungünstige Effekte großer Kochsalzmengen nachweisen lassen.

Dazu haben die Forscher 70 Patienten mit schubförmiger MS zwei Jahre lang regelmäßig klinisch sowie per MRT untersucht und zugleich die Salzausscheidung gemessen.

Je mehr Salz, desto mehr Läsionen

Die Insider der Neurologie sind selbstbewusst und optimistisch. Das liegt auch an vielen therapeutischen Innovationen – beispielsweise im Kampf gegen Multiple Sklerose. Warum, das lesen Sie im Dossier ZNS der „Ärzte Zeitung“ …

Aus den Messungen konnten sie dann den Salzkonsum berechnen, wie beim ECTRIMS-Kongress in Kopenhagen berichtet wurde. Sie teilten die Patienten in drei Gruppen ein: geringer Salzkonsum (unter 2 g Natrium/d), durchschnittlicher Konsum (2-5 g) und deutlich erhöhter Konsum (über 5 g).

Zum Vergleich: Die WHO empfiehlt täglich nicht mehr als 2 g Natrium. In Industrieländern liegt die durchschnittliche Salzaufnahme aber deutlich über diesem Wert.

Laut Farez kam es bei Patienten mit durchschnittlichem Salzkonsum im Verlauf 2,7-fach häufiger zu einer klinisch manifesten Exazerbation als bei geringem Konsum.

Bei ausgeprägtem Konsum war die Rate sogar vierfach erhöht. In ähnlichem Maß war auch die Rate für neue Hirnläsionen bei Patienten mit hohem Salzkonsum erhöht: Sie hatten im Schnitt acht neue T2-Läsionen mehr als Patienten mit niedrigem Konsum.

Je mehr Salz die Patienten aufnahmen, um so höher war die Zahl neuer Läsionen. Im Schnitt traten pro Gramm Natrium jenseits der 5 g etwa 3,7 zusätzliche T2-Läsionen innerhalb von zwei Jahren auf.

Mehr Appetit auf Salziges?

Für MS-Patienten wäre es nach diesen Daten vielleicht von Vorteil, eine salzarme Diät einzuhalten, so Farez. Allerdings ist bisher unklar, ob eine Salzreduktion tatsächlich die MS-Progression bremst.

Der Zusammenhang könnte auch umgekehrt sein: Vielleicht haben Patienten mit einer aktiveren MS einfach mehr Appetit auf Salziges.

Um zu klären, was Ursache und was Wirkung ist, wäre wohl eine kontrollierte Studie zur Salzreduktion nötig. Immerhin weisen Labor- und Tierexperimente darauf hin, dass viel Salz tatsächlich ungünstig bei MS ist. Unter anderem scheint Salz die Differenzierung pathogener T-Zellen zu begünstigen.

Eine deutsche Forschergruppe konnte zeigen, dass Kochsalz in einem Zytokin-Milieu zu einem drastischen Anstieg der Th17-Zellen führt.

Erhöhte Salzkonzentrationen steigerten die Werte solcher Zellen um das Zehnfache. (mut)

09.03.2013 – Fördert zu viel Salz die Entstehung von MS?

ja, ich liebe fast food. 😦 http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?w3pid=news&kategorie=forschung&anr=4581

Die Fast Food Falle: Fördert zu viel Salz die Entstehung von Multiple Sklerose?

Bei Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose attackiert das Immunsystem den eigenen Körper, statt Erreger zu bekämpfen. Eine internationale Studie mit deutscher Beteiligung hat jetzt gezeigt, dass erhöhter Salzkonsum zu einem massiven Anstieg einer Gruppe aggressiver Immunzellen führen kann, die an der Auslösung von Autoimmunerkrankungen beteiligt sind.

In der westlichen Welt nehmen Autoimmunerkrankungen immer mehr zu. Das haben Forscher in den vergangenen Jahrzehnten beobachtet. Da dieser Anstieg nicht allein über erbliche Faktoren erklärbar ist, vermuten sie, dass die starke Zunahme dieser Krankheiten auch mit Umweltfaktoren zusammenhängt. Im Verdacht stehen unter anderen Veränderungen im Lebensstil und den Ernährungsgewohnheiten in Industrieländern. Zum Beispiel ernähren sich die Menschen in Industrieländern häufiger von Fertignahrung und so genanntem „fast food“. Diese Nahrungsmittel können erheblich mehr Kochsalz als selbstgekochte Mahlzeiten enthalten. Einen ersten Hinweis darauf, dass zu viel Salzkonsum möglicherweise einer der Umweltfaktoren sein könnte, der tatsächlich den Anstieg von Autoimmunerkrankungen befördern kann, liefert jetzt diese Studie, die im Magazin veröffentlicht wurde.

Die Fast Food-Falle: Kochsalz beeinflusst die Fresszellen

Vor einigen Jahren hatte Prof. Jens Titze (Vanderbilt Universität, FAU) gezeigt, dass Kochsalz (Natriumchlorid) WEITERLESEN -> …

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