Kategorien
multiple sklerose

Beta-Interferone gefährden Immunsystem von MS-Betroffenen

Gryzze von Hiob:

Beta-Interferone gefährden Immunsystem von MS-Betroffenen – paradisi.de.

Wann wohl die Warnmeldung fyr meine Tablette kommt? 😐

Kategorien
multiple sklerose

05.05.2014 – Altes MS-Medikament mit neuer Wirkung

 http://www.welt.de/gesundheit/article127601679/Altes-MS-Medikament-mit-neuer-Wirkung.html

Altes MS-Medikament mit neuer Wirkung

Beta-Interferon ist der wichtigste Wirkstoff zur Therapie von Multipler Sklerose. Eine neue Version des Medikaments vereinfacht die Anwendung: Es muss jetzt nur noch alle zwei Wochen gespritzt werden.

140505

Foto: picture alliance/dpa Eine Spritze mit Peginterferon alfa 2a zwischen Filmtabletten des Medikaments Ribavirin 

In einer Zulassungsstudie bewährte sich der Arzneistoff Peginterferon, wie ein internationales Team um Peter Calabresi von der Johns Hopkins University in Baltimore (US-Staat Maryland) in der Fachzeitschrift „The Lancet Neurology“ schreibt.

Bei Multipler Sklerose (MS) greift das Immunsystem die Myelinhüllen an, die die Nervenfasern des Zentralen Nervensystems umhüllen. Das kann etwa Bewegungs- oder Sehstörungen verursachen.

Mehr als 180.000 Deutsche haben MS

In Deutschland sind mehr als 180.000 Menschen betroffen. Das in den 1990er Jahren eingeführte Beta-Interferon, bis heute das führende Mittel in der MS-Therapie, soll das Immunsystem hemmen.

Allerdings leiden viele Patienten nach den – meist subkutanen – Injektionen unter grippeartigen Nebenwirkungen wie Muskelschmerzen, Kopfschmerzen oder Fieber. Dies hält viele Menschen von der Therapie ab.

Bei dem neuen Präparat verlängert der Zusatz Polyethylenglycol (PEG) die Wirkdauer im Körper. Die vom Hersteller finanzierte Zulassungsstudie prüfte Wirkung und Verträglichkeit ein Jahr lang an rund 1500 Patienten mit schubförmiger MS in 26 Ländern, darunter Deutschland.

Je ein Drittel der Teilnehmer erhielt das Mittel im Abstand von zwei und vier Wochen, die übrigen bekamen ein Scheinpräparat.

„Die Daten sind sehr, sehr deutlich“

Peginterferon senkte bei zweiwöchiger Gabe die Zahl der Krankheitsschübe im Vergleich zum Placebo um rund 36 Prozent. Die Zahl neuer Nervenschädigungen lag um 67 Prozent niedriger, das Fortschreiten von Behinderungen um 38 Prozent.

Zudem entwickelten weniger als ein Prozent der Patienten Antikörper, die die Arzneiwirkung schwächen – bei konventionellem Beta-Interferon sind es etwa 20 Prozent.

Grippeartige Nebenwirkungen berichtete knapp die Hälfte der Patienten. Diese Ergebnisse decken sich zum großen Teil mit Studienresultaten zu herkömmlichem Beta-Interferon.

„Die Daten sind sehr, sehr deutlich“, wird Calabresi in einer Mitteilung seiner Universität zitiert. „Wir können unseren Patienten das Leben erleichtern, ohne gefährliche Nebenwirkungen, einfach indem wir ein 20 Jahre altes Medikament optimieren.“

Zulassung noch in diesem Jahr

Professor Ralf Gold von der Neurologischen Universitätsklinik der Universität Bochum glaubt, dass Peginterferon für jene bundesweit rund 30.000 Patienten infrage kommt, die bisher Beta-Interferon bekommen.

Für sie könnte sich die Einnahme deutlich vereinfachen, was auch die Therapietreue verbessern dürfte, sagt der Neurologe. „Aber wer bisher Nebenwirkungen hatte, der wird sie auch weiterhin behalten.“

Gold rechnet damit, dass Peginterferon in Europa bis zum Ende diesen Jahres zugelassen wird.

Angesichts neuer oraler Medikamente würden die Interferone ihre führende Stellung in der MS-Therapie jedoch in den kommenden zwei Jahren verlieren, vermutet er…

Kategorien
multiple sklerose

25.01.2012 – Zulassung für REBIF erweitert

(toby) kaum zu glauben, es gibt sowas wie anfænger bei der MS. 😐 fuer eben die gibt es ein schon lange ein medikament, jetzt auch fuer bei den ersten anzeichen der krankheit:

http://www.aerztezeitung.de/news/article/802588/zulassung-ms-arznei-erweitert.html

Zulassung für MS-Arznei erweitert

DARMSTADT (dpa). Für das Medikament Rebif® (Interferon beta-1a) zur Behandlung von Multipler Sklerose hat das Darmstädter Unternehmen Merck KGaA für Europa eine erweiterte Zulassung erhalten.

Das Medikament kann jetzt auch schon eingesetzt werden, wenn es erste Anzeichen für die Erkrankung des zentralen Nervensystems gibt, teilte Merck am Mittwoch mit. Die neue Zulassung gelte in allen 27 EU-Staaten.

Das MS-Präparat ist das umsatzstärkste Medikament von Merck und gehört zur größten Sparte Serono. Bei schon ausgebrochener Krankheit ist das Präparat in mehr als 90 Ländern weltweit zugelassen.