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MS: Hirnmechanismen der abnormen Ermüdung aufgeklärt

https://idw-online.de/de/news685924#

Einem Team von Ärzten und Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Dettmers und Prof. Schoenfeld aus den Kliniken Schmieder Konstanz und Heidelberg ist ein wichtiger Durchbruch beim Verständnis dieser Symptome gelungen. Das Team untersuchte innerhalb einer Studie im Rahmen eines Forschungsprojektes des Lurija Instituts MS-Patienten mit unterschiedlichen Ausprägungen von Fatigue mittels funktioneller Kernspintomographie während einer kognitiv anspruchsvollen Aufgabe. Die Daten verglichen sie mit gesunden Normalprobanden. „Zum ersten Mal ist es gelungen, Funktionsveränderungen in unterschiedlichen Hirnnetzwerken der Patienten nachweisen“, so der Erstautor der Arbeit Stefan Spiteri. Die abnorme Grundmüdigkeit spiegelte sich wider in Veränderungen der Aktivität in höheren Kontrollnetzwerken des Vorderhirns. Demgegenüber beobachteten die Wissenschaftler eine Abnahme der Aktivität in visuellen Aufmerksamkeitsnetzwerken des Hinterhaupthirns, die mit der abnormen Erschöpfbarkeit während der bearbeiteten visuellen Arbeitsgedächtnisaufgabe einherging.

Die Erkenntnis, dass Ermüdung und Ermüdbarkeit bei Patienten mit MS unterschiedliche hirnfunktionelle Korrelate haben, trägt wesentlich zum Verständnis dieser Symptome bei. Sie dient als Basis für die Entwicklung neuer Behandlungsansätze, zum Beispiel durch transkranielle elektrische oder magnetische Stimulation der entsprechenden Hirnareale.

Eines der am häufigsten auftretenden Symptome der Multiplen Sklerose (MS), ist die erhöhte Grundmüdigkeit, die sogenannte Fatigue. Über 80 % der Patienten leiden unter Schwäche und Mattigkeit, die über den Tag zunimmt und sich deutlich von der Müdigkeit unterscheidet, wie sie gesunde Menschen erleben. Zudem besteht noch eine erhöhte Erschöpfbarkeit, wenn Patienten kognitive oder motorische Tätigkeiten ausführen. Für jeden dritten MS-Patienten ist Fatigue das am meisten belastende Symptom der Erkrankung.

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02.07.2014 – Gilenya und Fatigue

ausrufezeichenSo. Nun hab ichs auch bemerkt: Diese Fatigue (extreme Muedigkeit und verstærktes Schlafbeduerfnis) ist weg. Trotz næchtlichen Fussballkukns bin ich morgens um 08ooh wach und nicht wesentlich muede uebern Tach. Da haben sich meine Bedenken der Anfangszeit diesbezgl zerstreut.

Zum Abend bin ich in der muendlichen Sprachausgabe etwas eingeschrænkt, bzw ich spreche etwas langsamer und muss mich etwas mehr darauf konzentrieren, was ich wie von mir gebe, aber das war ja schon vor Gilenya so.

Salzarme Nahrung erhælt meine Bewegungsfæhigkeit. Zuckerfreie ebenso. Kann ich unmittelbar nach der Aufnahme von Speis und Trank merken.

Der Transfer vom Rolli zum Bett klappt morgens um 01ooh besser, als um 23ooh. Ich bin und bleibe eingefahren in diesem Trott (Im wahrsten Sinne des Wortes).

Was mich noch (schon seit Jahren) pestet, ist meine Blasenschwæche (wenn ich muss, dann sofort!) und die Verstopfung (Frequenz: Alle 6-10 Tage mal). Ist doch voll fuer’n Allerwertesten.. 😐

31.10.2013 – Gylenia 5 (1\2)

So. Fünf(einhalb) Wochen sind nach der Ersteinnahme von Gilenya vergangen und mir gehts recht gut. Der Transfer in und aus dem Rollstuhl funktioniert wieder wesentlich leichter und schneller.

Meine krankheitsbedingte Müdigkeit –131031augenringe auch Fatigue genannt – ist wieder da, glaub ich. 9h Schlaf sind keine Seltenheit mehr. Dies kann auch an der Jahreszeit liegen. Weiterbeobachten und Augenringe vermeiden.

Meine händischen Einschränkungen haben sich etwas verschlimmert. Geordnetes Essen mit Messer und Gabel kann ich derzeit vergessen, aber verhungern werde ich nicht. 😉 Einen sparsamen Umgang mit Speisesalz bei der Nahrungsaufnahme vertrage ich auch nurmehr. Ganz ausschliessen will ich Salz nicht, aber eine Einschränkung geht prima; Das wirkt sich auch massiv auf den o.g. Transfer aus (und lässt beim Essen wieder natürlicheren Geschmack zu).

Das wars ersma.

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