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08.10.2012 – telefonieren

ich bin nun seit 1o3oh am telefon und habe unzæhlige viele einige pflegeheime abtelefoniert. mehrfach war ich doppelt verbunden, da sich ein- und dieselbe einrichtung unter mehreren namen befindet. die meisten pflegeheime rieten mir sehr nett in meinem alter (45) von der unterbringung in einem klassischen altersheim ab, da deren bewohner oftmals doppelt so alt seien und unter demenz leiden.

sehr hilfreich war heute ein telefonat mit der DMSG in kiel, bei der ich doch auf betreutes wohnen gebracht wurde. mit allen møglichen nøtigen pflegehilfen und dem essen auf rædern, kønnte ich doch ein relativ eigenstændiges leben fuehren und hætte neben den mietkosten noch etwas mehr zur verfuegung, als die 100€ taschengeld in einem pflegeheim. die absolute endrechnung kann natuerlich ich erst im (persønlichen) gespræch mit der einrichtung checken.

zwei besichtigungs- bzw vorstellungstermine sind fuer mittwoch verabredet (DRK-seniore-\pflegeheim und AWO-servicehaus), ein telefonat muss ich noch fuehren und zwei anrufe erwarte ich noch. die møglichkeiten einer altersgerechten unterbringung bestehen durchaus und sind von mir auch erwuenscht, denn 80+, das mag ich nichtmal meinen eltern zutrauen… 😐

06.10.2012 – ende oder neuanfang?

wenn eine 12jaehrige beziehung zuende geht, dann kann das kein kleinkram sein. viele dinge gehen mir grad durch den kopf. da ist natürlich zum einen der verlust meiner partnerin anke, von der ich dachte, das beste gefunden zu haben, um bis zum lebensende glücklich sein zu können. diese erwartung beruht aber leider nicht auf gegenseitigkeit.

dann der nun unmittelbare prozess einer suche nach unterkunft. sicher auch nicht einfach, aber irgendwie muss das klappen, da das zusammenwohnen unter den o.g. umständen so nicht tragbar und keines falls sehr harmonisch verlaufen kann. und da koennte es finanziell hart werden, was ich aber noch ausloten muss. danke an die funkfreunde harald und ernst fuer die warmen worte und das erste kurze nachdenken – ein erstes telefonat aufgrund derer tips folgt montag. unnötig zu sagen, dass meine familie ebenso hinter mir steht, aber akut auch nicht viel aendern kann.

und letztendlich ist diese sache auch das ende meiner auto-mobilitæt, denn ein eigenes auto werde ich mir nicht wieder leisten können. damit fallen auch wohni und reisen weg, für die ich im kopf schon so viele pläne hatte.

es waren zwoelf jahre voller spass und erlebnisse, fuer die ich anke ganz grossen dank und anerkennung zollen muss. und ja, scheisse, es tut mir weh, ich fuehl mich abserviert und hoffe keinen schub zu kriegen.

ich werde natürlich weiterhin berichten, sobald es etwas neues gibt.

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