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12.o2.2o15 – Rauswurf ausm Bus

150212aMontag wars, wir waren vormittags mit dem Sozialschlauch der KVG in die Stadt gefahren. Neuer Behindi- und Personalausweis myssen her. Ryckweg ab Hbf 14ooh mit der Linie 34. Grad drin, kommt der Fahrer an und bittet mich, auszusteigen; er dyrfe keine Scooter mitnehmen. Meinen Widerspruch, dass es sich hier um einen Rollstuhl (Meyra Optimus 2) handelt, liess er nicht gelten. (09.02.2015, gg 14ooh, Wagen 317 nach Kroog) Ich verliess den Bus, nahm den unmittelbar folgenden der Linie 31, der am Ende aber einen Fuss-\Umweg von etwa 1km bedeutete.

Mein daraufhin folgender Beschwerdeanruf wird wohl eine Nachschulung fyr den betreffenden Fahrer bedeuten. Depp Gut aufgepasst, mein Herr.

Und heute in den Nachrichten:

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Nachtrag:

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Nachtrag 19.o2.2o15:

Kiel. Fast zwei Wochen lang löste der Mitnahmestopp für E-Scooter teils heftige Proteste bei Verbänden, Parteien, Interessensvertretern für Menschen mit Behinderungen und Bürgern aus (wir berichteten). Hauptgrund der umstrittenen Anweisung: Die Scooter bildeten bei starken Bremsmanövern ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko für Fahrgäste und Fahrer. Das bleibt zwar aus Sicht der KVG bis zu einer bundesweit gültigen Klärung offener Fragen zur Transporteignung von Scootern in Bussen bestehen. Trotzdem bietet die KVG nun ein Übergangskonzept an.

Danach erstattet das Unternehmen für Taxifahrten der E-Scooter nach Belegvorlage die Kosten, „sofern kein anderer Kostenträger“ dies übernehme. Diese Regelung gilt bis zur Einrichtung eines Ruf-Bus-Systems für das KVG-Haltestellennetz durch einen Drittanbieter im Zeitraum von montags bis sonntags (6 bis 24 Uhr, optional 5 bis 1 Uhr) mit einer telefonischen Vorankündigungszeit von 30 bis 60 Minuten je nach Verkehrslage. Die Angebotsanfragen seien bereits gestellt.

Sollte bis Anfang Juli 2015 noch keine bundeseinheitliche Regelung gefunden sein, will die KVG dieses Ruf-Bus-System mit eigenen Spezialfahrzeugen anbieten. Vorausgehen müsse eine Abstimmung mit der Stadtverwaltung und dem Beirat für Menschen mit Behinderungen. Allerdings, so betont die KVG ausdrücklich: „Das Risiko, dass nicht alle Scooter für die Beförderung mit diesen Spezialfahrzeugen zugelassen sind, bleibt bestehen.“

Kämpfer begrüßte KVG-Vorschläge

Nutzer von E-Scootern, die einen Herstellernachweis zu einer mit E-Rollstühlen vergleichbaren Standsicherheit haben, bietet die KVG die Mitnahme in Linienbussen an. Voraussetzung sei ein Antrag sowie ein nach Genehmigung ausgestellter Ausweis. Darüber hinaus regt die KVG eine Prüfung der Verwaltung an, ob die Stadt die Differenz der Beschaffungskosten von E-Scootern zu E-Rollstühlen als einmaligen Zuschuss übernehmen könne. Dies sei „wesentlich wirtschaftlicher“ als das vorgeschlagene Übergangskonzept eines Ruf-Bus-Systems.

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer begrüßte die KVG-Vorschläge zwar. Allerdings müsse damit „sichergestellt“ sein, dass E-Scooter-Nutzer in ihrer Mobilität nicht eingeschränkt würden. Auch der Sozialverband Deutschland (SoVD) bewertete die KVG-Pläne als „wichtigen Schritt für Menschen mit Behinderungen“, betonte ebenfalls, „allen Menschen“ müsse die Nutzung des ÖPNV möglich sein. Darüber hinaus müssten auch die anderen Verkehrsunternehmen dem KVG-Beispiel folgen. Ungeteilte Zustimmung signalisierten auch die Ratsfraktionen.

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26.1o.2o14 – Letzte Wærme rund um den Tröndelsee

Der Tröndelsee ist hinterm Haus. Direkt am See ists mim E-Rolli sehr matschig, aber man kommt auch auf Asphalt prima herum. 2-3km bei 18’c und gut.

Kindergarten in Elmschenhagen-Nord:

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Blick vom Tröndelweg ueber den gleichnamigen Sysswasserspeicher:

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