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multiple sklerose

17.11.2010 tysabri (41.)

an der uniklinik wird gebaut. dadurch entfallen viele parkplætze. zum blutabnehmen vor der infusion, parkten wir am montag nahezu direkt vor dem eingang der neurologie. heute, zur infusion, nahmen wir den einzig sichtbaren freien behindi-P auf dem letzten noch verbliebenen sammelparkplatz an der feldstrasse.

die infusion an sich wurde, nach einem kurzen gespræch mit einer jungen ærztin, (es ging um mein wohlbefinden und die – wie gehabt – erhöhten entzündungswerte) von einer der diensthabenden und absolut treffsicheren (!) schwestern der neuro-ambulanz, um 11.30h angeschlossen. schneller durchlauf, spülung des schlauches, um ja alles der lösung rauszubekommen, und abfahrt um 12.45h . næchster termin 22.12. – prima.

zuhause angekommen gabs mittagessen, heute den rest gemüsestrudel vom montag und nun (13.35h) fühle ich mich schon leicht ermattet. die kommenden zwei tage werden also wie gewohnt ruhig und aufregungsfrei verlaufen.

die deutsche phase III-studie für die tablette cladribin læuft an:

http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE6AG0B420101117

Merck findet genügend Patienten für Multiple-Sklerose-Studie

Frankfurt (Reuters) – Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck forciert die Entwicklung seiner neuen Tablette Cladribin zur Bekämpfung von Multiple Sklerose (MS).

Für eine neue Phase III Studie seien inzwischen ausreichend Patienten gefunden worden, teilte das Darmstädter Unternehmen am Mittwoch mit. An dem Test sollen 617 Patienten teilnehmen, die ein erhöhtes Risiko haben, MS zu entwickeln. Merck will untersuchen, wie Cladribin bei Patienten in einem sehr frühen Krankheitsstadium wirkt. Neue Medikamente müssen drei Phasen der klinischen Entwicklung bestehen.

Merck hatte mit der Tablette zuletzt einige Rückschläge einstecken müssen. Die US-Gesundheitsbehörde FDA akzeptierte einen Antrag für Cladribin im November 2009 zunächst nicht, sondern erst bei der zweiten Einreichung im Juli. Eine Entscheidung wird nun bis Ende des Jahres erwartet. In Europa hatte sich der Medikamentenausschuss der europäischen Arzneimittelbehörde gegen die Tablette ausgesprochen. Merck wollte Einspruch gegen das Votum einreichen, wonach eine Antwort der Behörde dann im ersten Quartal 2011 erwartet wird. In Australien und Russland ist das Präparat bereits zugelassen.

Cladribin gilt als wichtigste Neuentwicklung für das Pharmageschäft von Merck. Bislang müssen Standardmittel gegen die unheilbare Krankheit gespritzt werden. Medikamenten, die Patienten diese Prozedur ersparen, werden deshalb Milliardenumsätze zugetraut. Konkurrent Novartis hat derzeit in diesem Feld die Nase vorn. Die Schweizer haben für ihre MS-Pille Gilenya in den USA bereits die Zulassung erhalten.

Von Toby :: DO2BY

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